Welche gibt es?

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Honig - Der Nektar des Lebens

Er ist wohl das bekannteste Bienenerzeugnis. Einen Großteil der Pflanzen, den die Bienen so emsig besuchen, sind auch zugleich ihre Quellen für Honig und Blütenpollen. Durch den süßen Blütenduft ihres Nektars schaffen Sie es, die Bienen in Ihren Bann zu ziehen. Durch deren Besuch wird die Bestäubung und somit der Pflanzenfortbestand gesichert. Der wässrige Pflanzenzucker wiederum ist für die Biene lebensnotwendig. Obwohl zuerst eine wässrige Zuckerlösung, wird diese in einem aufwenigen Prozeß in ein komplexes Bienenprodukt umgewandelt, an dessen Ende der stabile und haltbare Honig bleibt. Das Volk kann nur durch diese Bevorratung auch längere Perioden, ohne den Stock dabei zu verlassen, überleben, z.B. während des Winters oder während längerer Regen- oder Kälteperioden im Frühjahr. Honig ist ein gesundes, naturbelassenes Nahrungsmittel und ist ein Spiegel der Natur. Seine Bioaktivität verdankt er zum großen Anteil seinen in ihm enthaltenen Eiweißen, Enzymen, Mineralstoffen sowie Vitaminen, aber auch seiner speziellen Aufbereitung.

Pollen - Die Keimzelle der Natur

Der Pollen ist die Eiweißquelle der Bienen und tragen ihn an den Hinterbeinen gepackt, in sogenannten Pollenhöschen, in den Stock ein. Er besteht zum einem aus ca. 20% verschiedensten pflanzlichen Proteinen und zum anderen aus etwas 10% essentiellen Aminosäuren, so ist er dadurch nahrhafter und hochwertiger als ein Steak pro 100 g. Im Blütenpollen enthalten sind Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe. Pollen ist nicht gleich Pollen. Speziell blütenständige Pollen, die auf eine Bestäubung durch Insekten angewiesen sind, sind reichhaltiger bzgl. ihre Inhaltstoffe. Damit ist der Pollen neben dem Honig die wichtigste Nahrungsquelle des gemeinen Bienenvolkes. Falls die Bienen den Pollen längere Zeit einlagern wollen, so fügen sie Sekret aus ihren Speicheldrüsen und etwas Honig hinzu. Quasi ein Honig-Pollen-Snack in einem!

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Perga - Bevorrateter Pollen mit Honig

Der so von der Biene gesammelte Pollen wird nun mit enzymreichen Sekret und Honig dicht in die Waben befüllt. Diese Pollen-Honig-Aufschichtungen dienen als Bevorratung der Bienen gerade auch in Zeiten, da sie nicht ausfliegen können. So wird er durch diese Art der Lagerung aufgeschlossen und leichter verdaulich. Gleichzeitig wir der Pollen durch eine Milchsäuregärung via Honig konserviert, ähnlich unserem Sauerkraut. Dieser so gepresste und aufbereitete Pollen ist auch für uns Menschen wesentlich "verdaulicher" als der Pollen. Diesen Pollenvorrat nennt der Imker Bienen- oder Pollenbrot oder auch Perga.

Gelée Royale - Die königliche Bienenmilch

Eine jede Biene, von der späteren Bienenkönigin bis hin zu gewöhnlichen Arbeiterbiene, wird in den ersten 3 Tagen ihres Larvenlebens mit Gelée Royale (Weiselsaft) gefüttert. Denn sie alle brauchen für ihre Entwicklung eine eiweißreiche Nahrung und dies bietet Ihnen nur Gelée Royale. Die Königin aber bekommt diesen erlesenen Futtersaft als einzige im Bienenstock ein Leben lang! Gelée royale eine weißlich-gelbe, leicht visköse Flüssigkeit. Es besteht überwiegend aus Wasser (60 bis 70 %). 10% Zuckerverbindungen, die vermutlich aus dem Honigmagen der Arbeiterinnen stammen. Entscheidend aber ist der hohe Gehalt an Eiweißen und Aminosäuren. Etwa 8 % des Saftes besteht aus Fetten, hautpsächlich freien, langkettigen Fettsäuren. Besonderes Augenmerk gilt der 10-Hydroxy-2-decensäure. Sie besitzt eine bakteriostatische Wirkung und ist für die relativ gute Haltbarkeit von Gelée Royale verantwortlich. Ferner sind Vitamine wie B1, B2, B3, B6, Niacin, Biotin und Folsäure und weitere wichtige Biovitalstoffe enthalten.

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Propolis - Das Abwehrbollwerk der Bienen

Ausgangsprodukt für die Bienen ist das Harz von speziellen Baumarten, wie: Pappeln, Erlen, Birken, Kastanien, Kospen und Nadelbäume, den sie sammeln. Diesem Harzgemisch fügen sie enzymreiches Bienensekret und Bienenwachs hinzu, um das Propolis geschmeidig zu machen. Weiter wird auch Pollenbalsam beigemischt. Dies ist eine Substanz, den die Bienen aus dem Überzug von Pollenhüllen gewinnen. Es ist eine fettige und ölige Substanz, die reich an Pflanzenfarbstoffen ist. Typisches Propolis besteht zur Hälfte aus Harzen, weiter aus ätherischen Ölen, Pollen und Honig, pflanzlichen Farbstoffen, Eiweißen und Spurenelementen, wie: Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Silizium, Vanadium, Zink. Die genaue Zusammensetzung von Propolis schwankt und ist abhängig von Pflanzenarten, Jahreszeit und weiteren Umweltbedingungen. Die Propolishauptwirkstoffe machen die Flavonoide aus. Diese können die Synthese bestimmter Gewebshormone, den Prostaglandine, unterbinden. Eine überschüssige Bildung dieser kann allergische, entzündliche und schmerzhafte Reaktionen im Körper auslösen. Mit der Blockade der Herstellung von Prostaglandine lässt sich auch die lokal betäubende Wirkung von Propolis bei Zahnschmerzen oder Insektenstichen erklären. Auch die enthaltenen ätherischen Öle wirken gegen Bakterien, Viren und Pilze.

Wachs - Grundstruktur des Staates

Neben Honig wurde Wachs schon in der Frühzeit genutzt. Honig bringt uns die Süße ins leben und Wachs das Licht und die Wärme. Das Bienenwachs wird als kleine Plättchen aus den Wachsdrüsen der Honigbiene herausgeschwitzt. Danach werden diese Plättchen miteinander verarbeitet und zu kreisrunden Trichtern gebaut, welche dann aufgrund der Zugkraft zu dem bekannten Sechseck werden. Das Rohwachs ist ursprünglich farblos und durchscheinend. In der Wabe verfärbt es sich und kommt als gelbes (Cera flava), rotes oder braunes Bienenwachs in den Handel. Bienenwachs auf eine chemische Formel zu reduzieren, klappt leider nicht. Diese Vielfalt und Reichhaltigkeit macht Wachs aber auch zu einem mannigfaltigen Werkzeug in unserem Alltag, wie z.B.: Kerzen, als Überzug von Pillen und Tabletten, in Lacken und auch Wärmewachsplatinen. Bei den Bienen nimmt es neben der Bevorratung, aber noch einen ganz entscheidenden Stellenwert ein. Wachswaben sind, im übertragenen Sinne, die Gebärmutter einer jeden Biene und spenden Schutz, Wohlempfinden und Geborgenheit. Vom well2day Team ist uns noch kein Mensch begegnet, der beim Abbrennen einer Bienenwachskerze Reißaus genommen hätte.

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Bienengift - Oft unangenehm und doch so wohltuend

Die meisten haben, wen nicht gar Angst, dann doch Respekt vor dem schmerzenden Stich einer Biene. Meist ist diese Furcht eher harmloser Natur, wenn man kein Allergiker ist. Denn das Bienengift ist abgestimmt auf die Verteidigung des Bienenvolkes und wenn eine Biene uns sticht, so verliert sie im Allgemeinen auch ihr Leben. Und wer geht schon freiwillig in den Tod? Bienengift ist eine wahre Kostbarkeit aus dem Bienenstock und wird sowohl therapeutisch, als auch in der Kosmetik wieder mehr und mehr genutzt. So besteht Bienengift aus bis zu 60 verschiedenen Stoffen, wobei Proteine und Amine (Abkömmling des Ammoniaks) den Hauptteil ausmachen. Andere weitere Bestandteile sind Hyaluronidase, Apamin, Mellitin, Phospholipase A. Kurz gesagt setzt die Biene hier so oder so eine Marke und ruft eine lokale Entzündungserscheinung hervor, die einerseits den Feind abschrecken soll, die aber auch positiv in der Alternativmedizin genutzt werden kann. In der Apitherapie werden so Therapieansätze zu rheumatoiden Formenkreis, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen oder Kälteschäden gezielt verfolgt.

Apilnaril - Einsatz von Drohnenlarven

Der Vollständigkeit halber sei auch die Verwendung von Drohnenlarven erwähnt. Es ist quasi das männliche Pendant zu Gelée Royale in seinen Anwendungsgebieten. Gerade in Osteuropa und im asiatischen Raum sind diese Bienenprodukte in Gebrauch und auch bei uns findet das Drohneneiweiß immer mehr Fürsprecher. Auch wir haben uns entschlossen diesen Produktbereich bei uns anzubieten. Auf der Suche nach hochwertigen EIweissquellen ist diese Quelle von ganz besonderer Güte, wenn gesundheitliche Herausforderungen, Arbeit oder Sport es verlangen. Hierbei verwendet man hauptsächlich die Zellen von 6 bis 7 Tagen alten Drohnenlarven. Es werden also die Larvenzellen mit ihrem gesamten Inhalt aufbereitet. Mit diesem Mehr an reinem ursprünglichem Protein und männlichen Geschlechtshormonen (androgyner Effekt), wird hier argumentiert.

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